Mit der AktivRegion Ostseeküste haben sich 21 weitere AktivRegionen in Schleswig-Holstein zusammengefunden und etabliert. Die Initiative „AktivRegion” des Ministeriums für Landwirtschaft, Energiewende, Umwelt und ländliche Räume (MELUR) spielt in der Förderpolitik des Landes eine zentrale Rolle. Diese Förderinitiative ist Bestandteil des „Zukunftsprogramms Ländlicher Raum” (ZPLR). Sie verfolgt das Ziel, das Leben in den ländlichen Räumen Schleswig-Holsteins mit neuen Ideen und vereinten Kräften attraktiv und zukunftsfähig zu gestalten: für mehr Wirtschaftskraft, neue Partnerschaften und mehr Lebensqualität.

KarteAktivRegionenSH

Die AktivRegionen sollen zu Plattformen der Vernetzung und Kooperation werden. AktivRegionen sind selbst organisierte Regionen, in denen eine privat-öffentliche regionale Partnerschaft gemeinschaftlich die Verantwortung für die Entwicklung übernimmt. Private Akteure, Wirtschafts- und Sozialpartner müssen neben den öffentlichen Akteuren in die Entscheidungsprozesse über die Ziele, Strategien und Projekte der Region eingebunden werden (Anteil von mind. 51 % Wirtschafts- und Sozialpartnern).

Die AktivRegionen können im Rahmen eines bestimmten Budgets über Projektförderungen im Rahmen des „Zukunftsprogramms Ländlicher Raum” eigenverantwortlich entscheiden.

Arbeitsgrundlage für die AktivRegion Ostseeküste ist die Integrierte Entwicklungsstrategie, in der aus den bestehenden Arbeitskreisen heraus Handlungsfelder und übergeordnete Entwicklungsziele formuliert worden sind. Diese werden in der Zeit der aktuellen EU-Förderperiode bis Ende 2023 im Rahmen des Vereins „AktivRegion Ostseeküste e.V.” umgesetzt.