Projektträger: Amt Selent-Schlesen
Förderquote: 55 % der förderfähigen Kosten
Fördersumme: 11.700 €
Umsetzungszeitraum: Frühling 2010 – Winter 2010/11
Arbeitskreis: Tourismus


Der Selenter See als zweitgrößter Binnensee in Schleswig-Holstein ist auch Mittelpunkt eines Erholungsgebietes mit einer vielfältigen Nutzung für den Tourismus und für die Naherholung. Die Anliegergemeinden um den Selenter See (Gemeinden Giekau, Lammershagen, Selent, Martensrade, Fargau-Pratjau und Köhn) haben diese Entwicklung in der Vergangenheit durch Investitionen in touristische Infrastruktur gefördert. So sind rund um den See Sportboothäfen (Grabensee und Fargau) und öffentliche Badestellen sowie Erholungseinrichtungen (Seekrug, Giekau, Bellin, Moltörp, Grabensee, Fargau und Pülsen) entstanden. Diese Anlagen sind teilweise bereits einige Jahrzehnte alt und bedürfen zur Steigerung der Attraktivität insbesondere hinsichtlich der Ausstattung dringend einer Aufwertung.

Nachdem in den letzten Jahren die Badestelle in Grabensee (Gemeinde Martensrade) im Rahmen einer Dorfentwicklungsmaßnahme bereits verbessert worden ist, soll die Badestelle Moltörp (Gemeinde Selent) im Rahmen des Leuchtturmprojektes „Spielerlebniswelten“ umfassend neu gestaltet werden. Die Badestellen in Seekrug (Gemeinde Giekau), Bellin (Gemeinde Lammershagen), Fargau (Gemeinde Fargau-Pratjau) und Pülsen (Gemeinde Köhn) sollen jetzt durch kleinere Maßnahmen in ihrer Ausstattung und Qualität aufgewertet werden.

In der Gemeinde Giekau sollen beispielsweise Erneuerungsmaßnahmen an der Steganlage durchgeführt, die Badeinsel ersetzt und der vorhandene Trimm- und Fitnessparcours erweitert bzw. erneuert werden.
In der Gemeinde Lammershagen sollen die Zuwegung vom Parkplatz zur Badestelle verbessert und eine zusätzliche Sitzbank installiert werden.
In der Fargau-Pratjau sollen an der Badestelle Fargau zusätzliche Sitz- und Unterstellmöglichkeiten auch für Wanderer und Radfahrer geschaffen werden.
In der Köhn soll die Badestelle im Ortsteil Pülsen mit verschiedenen Spielgeräten (Turnkombination, Kletterkonstruktion, Schaukel, Wippe, Wackeltier, Bolzplatztore) ausgestattet werden.

Mit dem Projekt wird die Attraktivität der Badestellen jeweils merklich erhöht. Angestrebt wird, dass die Einrichtungen wieder verstärkt Anziehungspunkte für Familien mit Kindern werden. Auch für Touristen sollen die Badestellen am Selenter See wieder anziehender werden und eine Alternative zur benachbarten Ostseeküste darstellen. Ziele sind also sowohl die Förderung der Lebensqualität für die einheimische Bevölkerung als auch die Förderung der Wirtschaftskraft durch die Stärkung der touristischen Infrastruktur.