Projektträger: Gemeinde Hohenfelde
Förderquote: 55 % der förderfähigen Kosten
Fördersumme: 66.394,90 €
Umsetzungszeitraum: Winter 2010/11 – Sommer 2011
Arbeitskreis: Tourismus

Im Juni 2009 wurde das „Integrierte Zentrum am Strand von Hohenfelde“ mit dem im Rahmen eines Ideenwettbewerbs ausgewählten Namen „Strandkrabbe“ eingeweiht.
Unter dem Dach des Multifunktionsgebäudes befinden sich eine Gastronomie mit Dachterrasse, ein Empfangsbereich mit Tresen des Fremdenverkehrsvereins Hohenfelde, öffentliche Toiletten und ein Ausstellungsraum.
Dem Ausstellungsraum ist von Beginn an eine Mehrfachfunktion zugedacht, und zwar als permanenter interaktiver Ort für Bildungsaufgaben im Natur- und Umweltbereich, Unterrichts- und Arbeitsraum für themenorientierte Gruppen (Schulen, Taucher, Vereine) sowie als Raum für private und öffentliche Veranstaltungen (Sitzungen, Vorträge, Seminare).

Die Ausgestaltung als Natur- und Umweltbereich ist im Zusammenhang mit dem Gesamtvorhaben zu betrachten. Es war bereits Maßgabe bei der Förderung des Gebäudes, den Ausstellungsraum mit Leben zu füllen. Er soll maßgeblich zum Gesamterfolg der Strandkrabbe beitragen. Bereits Anfang 2009 ist eine Machbarkeitsstudie vorgelegt worden. Auf Grundlage dieser Studie und weiterer Abstimmungsgespräche wurde im Juni 2010 die Detailplanung abgeschlossen.

Im Zuge der Ausstellungsentwicklung kam es zu unterschiedlichen Wünschen und Visionen hinsichtlich der Ausgestaltung des Natur- und Umweltbereiches.
Schlussendlich wurde eine Planung festgelegt, die den Besucher im Ausstellungsraum im Uhrzeigersinn thematisch vom Umland zum Strand und vom Strand in das Meer führen soll. Dabei sollen folgende Stationen realisiert werden:

  • Die letzte wilde Mündung
  • Küste in Bewegung
  • Wind, Meer und Sand
  • Angespült … und MeerGeschichten
  • Boten der Eiszeit / GeschiebeWelt
  • Grüße aus dem Unterwasser-Erlebnisraum
  • Experimentier Ecke „Laboratorium“ und Fühlbecken
  • Am Meeresgrund
  • Eine Wiese im Meer
  • Süßwasser-Spezialisten

Als wiederkehrende Elemente sollen an den einzelnen Stationen Infotainment-Säulen für Information und Unterhaltung sorgen. Sogenannte Thementabletts geben den Besuchern Orientierung und führen in das jeweilige Thema ein. Flexible Bild- und Informationsleisten können individuell mit Fotos, Informationen und Artefakten bestückt werden und das jeweilige Themengebiet vertiefen. In niedrigerer Höhe werden Fühlkästen und Spiele für Kinder angeboten, die aber auch für Erwachsene geeignet sind.
In die letzten drei Stationen werden Aquarien integriert. Ein sechseckiges Salzwasser-Fühlbecken soll insbesondere Kinder ansprechen.
Im Foyerbereich soll ein Infoterminal platziert werden, das im gestalterischen Rahmen der Ausstellung erscheint. Hier können sowohl naturkundliche als auch touristische Informationen abgerufen werden.