Projektträger: Gemeinde Schönkirchen
Förderquote: 55 % der förderfähigen Kosten
Fördersumme: 42.075,00 €
Umsetzungszeitraum: Herbst 2010 – Sommer 2012
Arbeitskreis: Tourismus

In Schönkirchen befindet sich die St. Marienkirche – ein Kulturdenkmal, das auch als Kulturstätte genutzt wird und damit zu einer außerordentlich wertvollen Bereicherung des kulturellen Lebens in der Gemeinde beiträgt.

Durch die Einbindung in das Leuchtturmprojekt „Kirchrouten“ ist die St. Marienkirche auch touristisch von zunehmender Bedeutung. Die sanitären Einrichtungen sind jedoch völlig unzureichend. Auch fehlt – gerade für Gäste, die mit dem Fahrrad die Kirchrouten abfahren oder sie zu Fuß erwandern – eine ansprechende Möglichkeit zu rasten und einen Imbiss einzunehmen.

Deshalb ist die Idee entstanden, im unmittelbaren Umfeld der St. Marienkirche ein Sanitärgebäude zu errichten und das Umfeld für Besucher/innen attraktiv zu gestalten.

Hierzu soll ein Gebäude entstehen, das sich in die vorhandene, denkmalgeschützte Umgebung einfügt und das bestehende Ensemble aus Kirche und Kirchhof ergänzt, ohne die Schönheit des gewachsenen Raumes zu stören. Geplant ist ein orthogonaler, fensterloser Kubus mit einer Fassade aus grauen Vormauerziegeln, der an der südöstlichen Längsseite, abgewandt von Kirche und Kirchhof, erschlossen wird.

Ein wassergebundener Weg bindet an die Kirche und die Parkplätze im Südosten des Grundstücks an. Erschlossen über die Parkplätze, sollen Sitzgelegenheiten vorgehalten werden, die zum kurzfristigen Verweilen einladen.