Der Bund hat einen neuen Förderaufruf zur „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ gestartet. Insgesamt stehen 80 Millionen Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds für kommunale Investitionen zur Klimaanpassung bereit.
Ziel der Förderung ist es, Städte und Gemeinden dabei zu unterstützen, besser auf die Folgen des Klimawandels zu reagieren. Dazu zählen insbesondere zunehmende Hitzeperioden, Trockenphasen sowie Starkregen- und Extremwetterereignisse.
Gefördert werden vor allem Maßnahmen, die zur klimaresilienten Gestaltung von Siedlungsräumen beitragen. Dazu gehören unter anderem:
- die Schaffung, Aufwertung und Vernetzung von Grün- und Freiräumen
- die Entwicklung von blau-grüner Infrastruktur in Quartieren, Straßenräumen und auf Plätzen
- Maßnahmen zur Verbesserung des Wasserhaushalts, etwa durch Entsiegelung oder Regenwassermanagement
- die ökologische Aufwertung von Gewässern im Siedlungsbereich
Die Förderung erfolgt mit einer Förderquote von bis zu 80 Prozent, bei finanzschwachen Kommunen sogar bis zu 90 Prozent. Je Projekt sind Zuschüsse zwischen 500.000 Euro und 8 Millionen Euro möglich.
Projektskizzen können noch bis zum 30. Juni 2026 eingereicht werden. Unterstützung bei der Entwicklung geeigneter Projektideen bietet die Energie- und Klimaschutzinitiative Schleswig-Holstein (EKI.SH).